Kombiniert kieferorthopädische - kieferchirurgische Therapie – Dysgnathiechirurgie

 

Bei ausgeprägten Stellungsabweichungen der Kiefer, z.B. dem extremen Rückbiss des Unterkiefers mit fliehendem Kinn, reicht eine übliche Behandlung mit einer Zahnspange allein nicht aus. In diesen Fällen wird die kieferorthopädische Behandlung von einem kieferchirurgischen Eingriff ergänzt, bei dem ein oder beide Kiefer gelöst und versetzt werden. Solche Operationen wurden in den letzten Jahren ständig verbessert und gelten heute als „minimal invasiv“, d.h. die mit der OP. einhergehenden Beschwerden und Einschränkungen konnten drastisch reduziert werden.

In unserer Praxis ist dieser kombinierte Therapieansatz ein Tätigkeitsschwerpunkt und es herrscht somit eine sichere Routine bei der Vorbereitung solcher Eingriffe. Bei diesen Behandlungen ist besonders eine umfassende Aufklärung und Behandlungsplanung mit Simulation des späteren Behandlungs-ergebnisses sowie großes Geschick im Umgang mit der festen Zahnspange notwendig. Die Zusammenarbeit mit dem von uns bevorzugten Kieferchirurgen (Dr. Dr. Kater, Bad Homburg) läuft seit vielen Jahren zum Wohle unserer Patienten sehr eng und verantwortungsvoll. Beste Voraussetzungen also für einen reibungslosen Behandlungsverlauf und ein überzeugendes Ergebnis.

 

Risiken: Wie alle chirurgischen Eingriffe hat die Dysgnathiechirurgie allgemeine Risiken wie Nachblutungen, Entzündungen und das Narkoserisiko. Bei Verlagerungen des Oberkiefers und Unterkiefers müssen als speziellen Risiken Irritationen der beteiligten Nerven und des Kiefergelenks genannt werden. Größere Schädigungen mit Beeinträchtigung der Lebensqualität sind jedoch in beiden Fällen sehr selten und im unteren, einstelligen Prozentbereich. Die Risiken tragen weder der Kieferchirurg noch der Kieferorthopäde, sondern nach erfolgter Aufklärung allein der Patient. Wir drängen deshalb bei Dysgnathiechirurgie niemals von uns aus zur Aufnahme einer Behandlung, sondern sehen uns mehr als Berater und Helfer bei der Entscheidungsfindung. Gesamtbewertung: Es gibt keine andere Behandlungsform in der Kieferorthopädie, die regelmäßig so stark positive Veränderungen liefert, wie diese Form,  der Kombinationsbehandlung. Da die Behandlungen fast immer mit einer festsitzenden Zahnspange erfolgen und die größte Bewegung durch den Chirurgen erfolgt, sind die Behandlungszeiten in unseren Praxen meistens erstaunlich kurz. Wir benötigen in der Regel kaum länger als 12 Monate für die gesamte aktive Behandlung. Der ästhetische, oft auch der funktionelle Aspekt können in einzelnen Fällen überwältigend sein, zumal oft auch die Atmung, der Mundschluss und die Schlafqualität wesentlich verbessert werden. Am Ende stellen wir allen Patienten die entscheidende Frage: Würden Sie es wieder tun? Diese Frage wird von den meisten unserer Patienten entschieden mit ja beantwortet.

 

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